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Schluss mit dem Corona-bedingten Sondergeschäft - zurück auf den Boden der Tatsachen. So dürfte sich nach dem aktuellen Wirtschaftsbericht des Dachverbands ABDA die derzeitige Entwicklung in der Apothekenbranche umschreiben lassen.

  • Nachdem bereits das 1. "Corona-Jahr" für die rund 18.000 Apotheken schon nicht schlecht verlaufen war, toppten dies 2021 die Sondereffekte durch Masken- und Testverkäufe, Zertifikateausgabe und Impfstoffhandel noch deutlich.
  • In Summe brachten diese einmaligen Sonderumsätze für Corona-Leistungen 2,5 Mrd. €.
  • Insgesamt erlösten die Apotheken 2021 62,4 Mrd. € (+ 9,0 % im Vergleich zum Vorjahr).
  • Die Einnahmen aus dem Corona-Geschäft herausgerechnet, ergaben sich 5,5 % Zuwachs (auf 59,9 Mrd. €).
  • Nach wie vor werden in den Apotheken über 80 % des Umsatzes mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln erzielt.
  • Die durchschnittliche Apotheke erzielte 2021 einen Nettoumsatz von rund 3,1 Mio. € und damit einen neuen Spitzenwert. 
  • Der Durchschnittsgewinn vor Steuern lag 2021 mit rund 211.000 € 27 % über dem des Vorjahres.
  • Nach diesem "Höhenflug" kommt die Branche nun aber wieder zurück in die Realität, da 2022 nicht mehr mit weiteren Sondererträgen gerechnet werden kann. Damit fallen pro Durchschnittsapotheke ca. 70.000 € an pandiemiebedingtem Sonderertrag weg.
  • Darüber hinaus schlagen steigende Personalkosten in den Betriebsstätten zu Buche.
  • Kostensteigerungen aufgrund der allgemeinen Teuerung sowie ungünstigeren Großhandel-Einkaufskonditionen trüben die Aussicht weiterhin.
  • Ebenfalls für Kopfzerbrechen sorgt die geplante Anhebung des gesetzlichen Apothekenabschlags von derzeit 1,77 auf 2,00 € je Rx-Packung.

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