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Zum Jahreswechsel droht eine rekordverdächtige Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, während erste Krankenkassen wie die DAK-Gesundheit scharfe Kritik an der Finanzpolitik von Gesundheitsminister Karl Lauterbach äußern.

  • Die geplante Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, die aufgrund politischer Entscheidungen und unzureichender staatlicher Unterstützung droht, sorgt für massive Kritik und könnte Arbeitnehmer mit erheblichen Mehrkosten belasten.

 

Krankenkassen laufen Sturm gegen Karl Lauterbach

  • Arbeitnehmer müssen sich auf drastisch höhere Beiträge zur Krankenkasse einstellen, während die Leistungen stagnieren. 
  • Zum Jahreswechsel wird eine noch nie dagewesene Beitragserhöhung erwartet, gegen die sich bereits erste Krankenkassen wie die DAK-Gesundheit zur Wehr setzen.

 

DAK-Gesundheit kritisiert Finanzierungspolitik

  • Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit hat eine Resolution für eine faire Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verabschiedet.
  • Die GKV vertritt rund 73 Mio. Versicherte, die ihrer Meinung nach benachteiligt werden.
  • Beispiel: Beim Bezug von Bürgergeld zahlt der Staat für GKV-Versicherte nur 120 € monatlich, während für Privatversicherte 420 € fließen.
  • Diese Ungleichbehandlung empört die DAK und wird von der Ampelkoalition unter Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) fortgeführt.

 

Schwere Vorwürfe gegen Karl Lauterbach

  • Laut der DAK wird die GKV zur Finanzierung von Projekten wie dem Bürgergeld und hohen Einwanderungskosten missbraucht.
  • Die staatlichen Zahlungen an die GKV seien zu niedrig, wodurch jährlich eine Finanzierungslücke von rund 10 Mrd. € entsteht.
  • Eine angemessene staatliche Unterstützung könnte die Beitragssätze um 0,4 bis 0,7 % senken.

 

Bevorstehende Beitragserhöhung

  • Der Beitragssatz wird jedoch nicht sinken, sondern deutlich steigen.
  • Im Zentrum der Kritik steht der „Transformationsfonds" zur Krankenhausreform, der zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert werden soll.
  • Laut DAK ist dies verfassungswidrig und eine zweckfremde Nutzung von Beitragsgeldern. Private Krankenversicherungen sollen keinen Beitrag leisten.

 

Finanzielle Belastung für Bürger

  • Schon jetzt droht eine massive Erhöhung der Beiträge. Im ersten Quartal verzeichneten die Krankenkassen bei Einnahmen von ca. 80 Mrd. € ein Defizit von 800 Mio. €.
  • Bisherige Erhöhungen wurden durch Abbau von Reserven gemildert, die nun jedoch erschöpft sind.
  • Die Betriebskrankenkassen prognostizieren eine Erhöhung um 0,7 bis 0,8 %, während der GKV-Spitzenverband eine Erhöhung um 0,5 % erwartet.
  • Damit könnte der Beitragssatz erstmals 17 % erreichen, vor 20 Jahren waren es noch 14,5 %.

 

Manipulative Politik

  • Die Bundesregierung, schon unter Angela Merkel (CDU), hat den Beitragssatz auf 14,6 % festgelegt und durch einen Zusatzbeitrag ergänzt, der auf 2,45 % steigen könnte.
  • Dies soll die tatsächliche Erhöhung auf 17 % verschleiern, was Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlen müssen.

 

Zusätzliche Belastungen durch politische Entscheidungen

  • Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer wird durch die erwartete Erhöhung um mindestens 200 € jährlich mehr belastet.
  • Weitere Kosten entstehen durch politische Projekte von Karl Lauterbach, wie der viel kritisierte „Klinikatlas", der von rund 1.700 deutschen Kliniken erstellt wurde.
  • Der „Klinikatlas" sollte zeigen, welche Klinik sich für bestimmte Eingriffe am besten eignet, wurde jedoch aufgrund mangelnden Nutzens eingestellt und neu aufgelegt.
  • Diese Projekte werden aus Beitragsgeldern finanziert und tragen zur steigenden Belastung der Versicherten bei.

 

Fazit

  • Die drohende Erhöhung der Krankenkassenbeiträge führt zu einer erheblichen finanziellen Belastung der Versicherten, während die GKV zunehmend zur Finanzierung politischer Projekte herangezogen wird. 
  • Krankenkassen wie die DAK kritisieren scharf die Ungleichbehandlung und die zweckfremde Nutzung von Beitragsgeldern, während die Politik aktuell wenig zur Entlastung der Bürger beiträgt.