Ärzte exzellent beraten

Beratungskompetenz für Heilberufler

Ein Hausarzt aus München soll in großem Stil Behandlungen fingiert haben - die Schadenssumme wird auf rund 3 Mio. € geschätzt.

  • Die für die fingierten Fälle verwendeten Daten stammten meist von Menschen, die als Notfallpatienten nur einmal zur Behandlung in der Praxis des Tatverdächtigen gewesen seien, so eine Mitteilung der Polizei.
  • Der Hausarzt habe mit diesen Patientendaten dann weitere Behandlungen abgerechnet, welche es jedoch gar nicht gab.
  • Ein Krankenkassenmitarbeiter ist dem Betrug auf die Schliche gekommen und hat den Arzt angezeigt.
  • Daraufhin hatten Ermittlungen der Polizei den Tatverdacht erhärtet, wobei schon 06/2020 die Ermittler die Privat- und Praxisräume des Arztes durchsucht und Unterlagen sichergestellt haben.
  • Weiterer Fortgang: Das Ermittlungsergebnis wird nun der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg übermittelt, die alle weiteren Schritte einleiten wird.