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Im 1. Halbjahr 2019 verzeichneten die Gesetzlichen Krankenkassen ein Minus von 544 Mio. €, so eine aktuelle Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).

  • Während die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 % angestiegen sind, erhöhten sich die Ausgaben um 4,7 %.
  • Damit verfügen die Krankenkassen derzeit unterm Strich noch über Finanzreserven von 20,8 Mrd. €.
  • Grund für die geringeren Einnahmen ist u. a., dass inzwischen viele Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge gesenkt haben.
    • Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz lag im 1. Halbjahr 2019 um rund 0,1 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
  • Grund für die höheren Ausgaben sind laut BMG u. a. höhere Kosten durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).
  • Verteilung auf die einzelnen Krankenkassen:
    • Ersatzkassen: rund 300 Mio. €  Defizit
    • Betriebskrankenkassen: 126 Mio. € Defizit
    • Innungskrankenkassen: 95 Mio. € Defizit
    • AOK: 68 Mio. € Defizit