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Der Bundesfinanzhof (BFH) stellte mit seinem Urteil vom 08.11.2018 klar, dass bei der Ermittlung der Privatnutzung eines betrieblich genutzten Pkws eine evtl. vorliegende "besondere Herstellerliste" für den Listenpreis nicht maßgebend ist.

  • Zum Hintergrund: Häufig wird bei der Ermittlung der Pkw-Privatnutzung die sog. Ein-Prozent-Regel angewandt.
    • D. h., der Privatanteil wird mit monatlich 1 % des Bruttolistenpreises des Pkw im Zeitpunkt der Erstzulassung ermittelt.
    • Bislang war offen, welcher Listenpreis konkret herangezogen werden muss, wenn mehrere Preislisten vorliegen.
  • Der BFH klärte nun den Sachverhalt: Der Preis ist laut allgemein zugänglicher Liste und nicht nach einer eventuell vorliegenden "besonderen Herstellerliste" zu bestimmen.